Montag, 28. November 2011

Gute Laune für die Seele

Einfach mal sein lassen wie es ist und Dinge so hin nehmen wie Sie kommen, vieles kann man ja doch nicht ändern. Heute Morgen find nicht gut an. Wer steht gerne zum Montag 6 Uhr auf und schaut aus dem Fenster und sieht düsteren Himmel. Es ist grau und nass. Spaß macht das keinem. Der Wecker klingelte und mein Kater kam gleich und begrüßte mich in den neuen Tag, in die neue Woche. 5 Minuten Guten-Morgen-Knuddeln musste reichen.Schnell ein Espresso gezogen und ein paar Cornflakes hinein geschlungen  und schon ging es los, auf die lange Reise zur Arbeit. Wehmütig verließ ich mein Heim, mein warmes Bett und meine Miez.
Auf der Autobahn haben sich wahrscheinlich alle das Selbe gedacht. Drängeln, nur rechtzeitig auf Arbeit kommen. Ich hätte kotzen können. Aber dann kam plötzlich die Sonne raus, ich drehte den Song im Radio lauter und schon gings los....Plötzlich ergriff mich ein innerer Druck und ich puschte gute Laune..und so ist es bisher auch auf Arbeit. Ist zwar immer mal ein Kunde da aber die Musik die nebenbei läuft puscht mich und bringt mir gute Laune für die Seele. Als würde heute nichts schiefgehen können. Und das bedenke bitte, zum Montag :)

Ich wünsche allen da Draußen, eine wunderschöne Woche!!

Mittwoch, 23. November 2011

Was bisher geschah....

Was bisher geschah? Wir schreiben heute den 23. November 2011. Einiges ist passiert, nach meinem letzten Blog. Eigentlich wollte ich ja "öfters" wieder schreiben. Aber so richtig umsetzen konnte ich es bisher nicht. Es tut mir leid, mir am meisten :)

Wir hatten August, lass mich mal überlegen....ich hatte Geburtstag. Am 09. September. Ich erreichte mein 25. Lebensjahr, kinderlos und arm wie eine Kirchenmaus. Dennoch, ein Vierteljahrhundert musste gefeiert werden. Ich lud all meine Freunde ein und auch meine Familie. Zumindest das was noch davon übrig ist. Auch meine neue Familie durfte kommen. Also die Familie meines Freundes.Es war soweit: Große Familienzusammenführung, ausgerechnet an meinem Geburtstag sollten Sie sich endlich kennen lernen.Andere feiern diesen Tag am Tag der Hochzeit. Naja anders eben als bei mir! Nun bin ich 25 Jahr jung und fühle mich nicht anders. Außer das die Sehnsucht nach einer eigenen Familie immer größer wird. Der Plan sollte anders auf gehen aber nagut...und der Gedanke, das ich so vieles hätte anders machen können, beruflich gesehen. Der Drang und TRaum die Theaterbühne zu erklimmen ist nicht weg..manchmal quält er mich Nacht für Nacht und lässt mich spüren, dass ich den Mut nie hatte, mehr daraus zu machen, als es dabei zu belassen, dass alles nur ein ferner Traum ist. Mir ist klar geworden, dass ich immer Rücksicht auf andere genommen habe und dieses als Ausrede dafür genmmmen habe, das ich eigentlich Angst hatte, etwas zu opfern bzw. entwas zu versuchen. Und auch heute, jetzt, nehme ich noch immer Rücksicht auf andere...meinem Freund, das ich es es nicht wage. Nur jetzt ist die Angst anders, jetzt habe ich Angst zu alt zu sein, meine Chance verpasst zu haben.....

Am 11. September passierte mir zumindest eine kleine Naturkatastrophe die mit leichtem Geldregen verbunden war. Wir hatten schlimmen Hagel hier und mein Auto bekam das zu spüren. Nicht so, das ich es reparieren müsste, aber schlimm genug um Geld zu bekommen und endlich mal meine Schulden ab zu bezahlen und auch mir mal was zu gönnen.

Eine Woche nach meinem Geburtstag, dann eine Katastrophe, die mich und meine ganze, kleine Welt veränderte. Meine Omi ist gestorben, im Alter von 88 Jahren. Mir wurde der Boden unter den Füßen weggerissen. Sie war ja schon länger im Pflegeheim, wobei ich der Meinung bin, dass der Tod dort auf sie lauerte, von Anfang an...ich hatte sie drei Wochen zuvor ein Glück nochmal bei vollem Bewustsein angetroffen. Anders als die letzten Wochen zuvor. Ich ging nach Hause und hatte viele Glücksgefühle in mir, weil ich sie so "munter" erlebte. Kurz darauf starb sie. An dem Tag als sie starb hatte ich gerade ein Vorstellungsgespräch. Endlich hatte ich mal eins...meine Cousine rief mich an, doch ich ging nicht ran. Ich wollte gerade rein. Ich dachte es ginge darum, dass ich ja eh am nächsten Tag hin fahren wollte..doch das war es nicht. Am nächsten Morgen erfuhr ich es. Ich kann mich nur noch verschwommen erinnern...doch ich muss wohl den ganzen Tag geweint haben. Mein Kopf brummte, als hätte mir einer einen Meißel in den Kopf gebohrt. Stück für Stück. Und auch heute...ich kann nicht über sie sprechen, ohne das sich meine Augen mit Tränen füllen. Sie war wie meine mama für mich, als Kind die Zeit verbracht, als gäb es keinen Morgen. Soviel lernte ich von ihr, soviel gab sie mir an Liebe... ich kann nicht beschreiben wie ich mich fühle, noch heute. Viele sagen, das geht vorbei. Doch in mir ist ein Teil weggebrochen. Aufgelöst. als hätte man Salzsäure drauf gekippt und ich merke den Schmerz nicht, der sich in mein Fleisch brennt. Ich spüre nichts, ausser Leere und Verzweiflung, wenn ich an sie denke. Ich bin sicher, sie ist bei mir. Ich spüre sie, besuche ich regelmäßig auf dem Friedhof. Ich freunde mich gerade wieder mit Opa an...ich glaube sie möchte, das ich nicht nur Sie besuche, sondern auch Ihn. Klingt blöd, denke aber das es so ist.

Was ist noch passiert? Ich habe endlich einen neuen Job. Raus aus dem Bunker, rein ins richtige Leben. Menschen denen ich auf Augenhöhe begegne. Es macht Spaß, ich muss noch viel lernen. Aber es ist gut. Mal sehen, was die Zeit so bringt.

Soviel erstmal dazu, was die letzten drei Monate passiert ist.

Eben alles, was bisher geschah...